Willkommen
Die ACDL Hessen besteht seit nunmehr 50 Jahren. Am 30. Juni 1962 gründeten Lehrer aller Schulformen die Arbeitsgemeinschaft Christlich Demokratischer Lehrer auf Landesebene. Als Ziel formulierte man die "laufende Diskussion schulpolitischer Fragen" und die Beratung von Politikern bei "allen Entscheidungen der Kultur- und Schulpolitik".
Damit ist der Auftrag der ACDL bis heute umrissen. Wir haben uns in der Vergangenheit positioniert, und wir werden uns auch in Zukunft positionieren, damit Schulpolitik in Hessen vom Kind und fürs Kind gedacht wird und ideologische Ansätze, die aus zahlreichen linken Winkeln auf Schule und Schulpolitik einströmen, als solche identifiziert werden. Denn sie dienen nicht dem Wohl einer am Kind orientierten Bildungspolitik.
Bildungspolitische Diskussion führen wir auf Bundes- und Landesebene, in den Kreisen, Städten und Gemeinden. Und gerne auch mit Ihnen. Nehmen Sie Kontakt zu uns auf!
Die Grundzüge am Kindeswohl ausgerichteter Bildungspolitik - Oder: Was ist christlich demokratische Bildungspolitik?
Bildung ist gleichzeitig individueller Anspruch und gesellschaftliche Notwendigkeit. Sie garantiert Persönlichkeitsentwicklung und Wohlstand und ermöglicht Verantwortungsübernahme für die Gesellschaft. Bildung findet ihren Ausdruck im Fördern und Fordern. Sie kann ausschließlich in Freiheit gelingen und wird von Familie und Schule getragen. Stehen zunächst die Eltern in der Verantwortung, Erziehung und Bildung zu gewährleisten, hat der Staat dort unterstützend einzugreifen, wo Eltern den Ansprüchen der Gesellschaft an Förderung ihrer Kinder nicht gerecht werden können. Somit ist Bildungspolitik grundsätzlich ein Markenzeichen der an der Freiheit der Menschen orientierten christlich demokratischen Politik. Eine glaubwürdige Bildungspolitik ist verlässlich und berechenbar. Sie wird auf den Ergebnissen der Bildungsforschung gestaltet und schließt den Einfluss von Ideologien auf schulpolitische Entscheidungen aus. Ein Diskussionsbeitrag der ACDL Hessen - Stand: Mai 2011 - Autor: Gerrit Ulmke. Weiterführende Informationen finden Sie hier.
Inklusion – wi(e)der ein trojanisches Pferd
Das Thema "Inklusion" bringt die Grundlage allen pädagogischen Seins auf den Punkt: Wertschätzung der Vielfalt! Daraus ergibt sich die Forderung nach individueller Förderung aller Schülerinnen und Schüler zum Wohle jedes einzelnen. Dieser Ansatz kann am besten im gegliederten Schulwesen verfolgt und umgesetzt werden.
Die aktuelle Diskussion zeigt, dass das Thema "Inklusion" missverstanden wird – und teilweise auch bewusst missinterpretiert wird. Gefordert wird nämlich keinesfalls die "Einheitsschule", gefordert wird keinesfalls die Auflösung aller Förderschulen, gefordert wird seitens des Gesetzes die Gewährleistung eines integrativen Bildungssystems.
