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Für alle Anfragen, die das hessische Schul- und Bildungssystem betreffen, benennen wir Ihnen kompetente Ansprechpartner. Kontaktieren Sie den Landesvorsitzenden Gerrit Ulmke via E-Mail info@acdl.de oder telefonisch 069 46097799 bzw. mobil 0152 28750171. Wir nehmen Sie gerne in unseren Verteiler für Pressemitteilungen auf. Schicken Sie diesbezüglich eine E-Mail an info@acdl.de

Im Folgenden finden Sie eine Auswahl unserer Pressemitteilungen. Wir bitten bei Nutzung einen Hinweis - per E-Mail oder Belegexemplar.

Freitag
Dez162016

Wahlfreiheit und Chancengerechtigkeit – Aktuelle Bildungspolitik für Hessen und für die Landeshauptstadt Wiesbaden

Die aktuelle Bildungspolitik des Landes Hessen und deren positive Auswirkungen auch für Wiesbaden standen im Mittelpunkt einer sehr gut besuchten Diskussionsveranstaltung der Arbeitsgemeinschaft Christlich-Demokratischer Lehrer und des Arbeitskreises Schule der CDU-Wiesbaden. Dr. Heike Jäger (AK-Leiterin) und Claus Müller (ACDL-Kreisvorsitzender), die gemeinsam diesen Abend moderierten, konnten unter den Gästen insbesondere Herrn Dr. Salamon-Menger, den neuen Direktor der Wiesbadener Volkshochschule, begrüßen. Als Referent und Diskussionspartner stand der Hessische Kultusminister Prof. Dr. R. Alexander Lorz den zahlreichen Teilnehmern Rede und Antwort. Prof. Lorz beschrieb zunächst die gute Kooperation im Bildungsbereich zwischen der Stadt und ihm, namentlich mit der Schuldezernentin Frau Rose Lore-Scholz.

Zunächst betonte der Minister die Grundsätze der Wahlfreiheit und Chancengerechtigkeit als Fundamente und Leitideen christlich-demokratischer Bildungspolitik. Das Ziel hierbei sei immer, jedem Individuum die bestmögliche Förderung zukommen zu lassen. Dies erfordere z.B. ein differenziertes Schulsystem, das Wahlfreiheit für Eltern und Schüler erst ermöglicht. Die Idee der Chancengerechtigkeit hat zum Ziel, die teilweise vorhandene Abhängigkeit des Bildungserfolgs vom sozialen Hintergrund abzubauen und die bestehende Durchlässigkeit des hessischen Schulsystems weiter zu optimieren. Die Umsetzung dieser Grundsätze und die gute Kooperation mit dem Schulträger machte er an einigen Beispielen deutlich: Der Ganztagsschulentwicklung, der Unterstützung Wiesbadener Schulen über den Sozialindex, der Inklusion und der außerschulische Weiterbildung. Diese seien in Wiesbaden auf einem guten Weg.

Zur Ganztagsschulentwicklung verwies der Minister darauf, dass fast 60% der Grundschulen, Sekundarstufen-I-Schulen und Förderschulen im Ganztagsprogramm des Landes mitarbeiten. Zudem wies er auf den „Pakt für den Nachmittag“ des Landes für die Grundschulen hin, der das größte Ganztagsausbauprogramm in der Geschichte des Landes Hessen darstellt und an dem die Stadt beteiligt ist.

Vom Sozialindex des Landes - hier erhalten Regionen zusätzliche Lehrerstellen zum Ausgleich sozialstruktureller Nachteile - profitiere Wiesbaden ganz besonders: Insgesamt werden bis zum Ende der Legislaturperiode 600 zusätzliche Lehrerstellen dafür geschaffen, davon verfügt Wiesbaden schon jetzt über 47 Stellen. Dies sei die dritthöchste Lehrerzuweisung an einen Schulträger in diesem Bereich in Hessen. Damit bekommen Wiesbadener Schulen eine Kompensation dafür, dass sie sich aufgrund ihres Umfelds bzw. ihrer Schülerschaft besonderen pädagogischen Herausforderungen stellen müssen.

Auch im Bereich der Inklusion gehe es in der Landeshauptstadt voran, und das Land und die Stadt seien hier schon seit langer Zeit enge Kooperationspartner. So wird z.B. an allen Wiesbadener Grundschulen eine inklusive Beschulung in den Förderschwerpunkten Lernen und geistige Entwicklung vorgehalten. An vielen Schulen in Wiesbaden, auch an Gymnasien, werden zudem Schüler im Rahmen präventiver Maßnahmen sonderpädagogisch gefördert. In diesem Zusammenhang wies Prof. Lorz darauf hin, dass er eine Ideologisierung in diesem Bereich ablehne: Auch hier gelte, dass das gut sei, was für den einzelnen Schüler gut ist. Ob ein junger Mensch inklusiv beschult würde oder ob er besser in einer Förderschule gefördert werden könne, sei eine fachliche Entscheidung und eine Sache der Wahlfreiheit der Eltern.

Dem Bildungsbereich des lebenslangen Lernens kommt laut dem Hessischen Kultusminister vor dem Hintergrund des gesellschaftlichen, sozialen, ökonomischen und technologischen Wandels eine immer höhere Bedeutung zu. Daher hat das Land u.a. mit den Volkshochschulen des Landes einen Weiterbildungspakt vereinbart. Die Volkshochschule Wiesbaden wird davon durch eine Erhöhung der Landeszuschüsse um 20% profitieren, zusätzlich stehen weitere Fördermöglichkeiten durch Projektförderung zur Verfügung. Dr. Salamon-Menger bedankte sich ausdrücklich für diese Mittelerhöhungen zur Stärkung des lebenslangen Lernens in Wiesbaden. Insgesamt erhöht das Land seine Förderung der Weiterbildung in Hessen um 40% bzw. um 12 Millionen Euro.

Den Hauptteil und Abschluss der Veranstaltung bildete vor dem Hintergrund des einführenden Vortrags von Prof. Lorz eine breite Diskussion zu den angesprochenen Themenfeldern, aber auch vielfältige andere Bildungsthemen wurden angesprochen und kritisch und z.T. auch kontrovers erörtert. Insbesondere dieser Teil der Veranstaltung brachte nachhaltig die Lebendigkeit der Volkspartei CDU zum Ausdruck. Mit dem Hessischen Kultusminister trafen die Teilnehmer auf einen aktiv zuhörenden Politiker und Menschen, der auch die innerparteiliche Diskussion nicht scheut, sondern diese als Chance der Partizipation der Mitglieder der CDU an den inhaltlichen Prozessen der CDU ansieht. Dies wurde besonders daran deutlich, dass er noch lange nach dem offiziellen Abschluss der Veranstaltung für persönliche Gespräche zur Verfügung stand.

Claus Müller

Samstag
Nov272010

Pressemitteilung 19.05.2016 - Wege zur Vorbereitung auf das Berufsleben

Lesen Sie hier einen aktuellen Artikel (10.05.2016) zur Lehrerfortbildung, die vom ACDL organsiert wurde und heute in der Butzbacher Zeitung erschienen ist.:

 

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